AUSSTELLUNGSARCHIV
Aktstudien
Ende 1960er Jahre · Bleistift, Gouache auf Papier
42 x 59,5 cm · MOSZ 5776 b
Stiftung Moritzburg Halle (Saale)
Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt
© VG Bildkunst, Bonn 2013
 


 
 
 
23. Oktober 2013 bis 19. Januar 2014
Kontainer Berlin.
Einar Schleef. Zeichnungen
in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum der Stiftung Moritzburg des Landes Sachsen Anhalt, Halle und der Akademie der Künste, Berlin.
 
zum Begleitprogramm

 
Einar Schleef (1944 - 2001) war ein ruheloser Künstler. Er hat in fast allen künstlerischen Metiers gearbeitet: am Theater ebenso, wie er als Schriftsteller, Filmemacher, Fotograf und Maler tätig war. Die Ausstellung der Galerie Parterre lenkt den Blick auf den Zeichner und damit auch auf die künstlerischen Anfänge des universellen Einzelgängers. Versammelt werden 150 Zeichnungen aus dem Bildernachlass Einar Schleef des Kunstmuseums der Stiftung Moritzburg Halle aus den 1960er bis 1980er Jahren. Sie sind in Berlin entstanden oder haben die Stadt Berlin zum Thema. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie bisher unveröffentlicht. Berlin – Anfangs Ost, später West – ist einer der existentiellen Lebensorte Schleefs gewesen. Seit seinem Tod im Jahr 2001 werden Schleefs bildkünstlerische Arbeiten – sieht man von der Ausstellung seiner Fotografien in der Akademie der Künste im Jahr 2006 ab – in dieser für ihn so bedeutungsvollen Stadt das erste Mal wieder zu sehen sein.



BEGLEITPROGRAMM
Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm mit Sophie Rois, Jutta Hoffmann, Jürgen Holtz, Annemone Haase, Friedrich Dieckmann, B. K. Tragelehn u. a. begleitet.

Während der Ausstellung
- sämtliche Filme von Alexander Kluge
mit und über Einar Schleef
- Gertrud Schleef – Briefe an Einar
Audiocollage von Inés Burdow
gesprochen von Inés Burdow
und Uwe Preuss

Inés Burdow ist Schauspielerin und Feature-Autorin. Ihr Audio-Feature „Die Un- vollendete – die Schriftstellerin Brigitte Reimann“ (MDR/RBB 2013) ist für den Juliane-Bartel-Medienpreis 2013 nominiert.
Uwe Preuss begann als Schauspieler an verschiedenen Berliner Theatern. Von 1995 - 2002 war er Mitglied des Berliner Ensembles. Seitdem ist er freischaffend und vorwiegend in TV- und Film-Produktionen zu sehen.


Ausstellung und Publikation wurden kofinanziert mit Mitteln des Bezirkskulturfonds.

 
 
TERMINE & LINKS
Eröffnung am 22. Oktober 2013, 20 Uhr
Zur Eröffnung sprechen
Kathleen Krenzlin, Kuratorin der Ausstellung
Gabriele Gerecke, Grußwort
Michael Freitag, Direktor Kunstmuseum Moritzburg/Halle

ab 21 Uhr Erstaufführung
der 20-minütigen Klang-Text-Performance
was dich bedrängt, schreibe auf, leichter fühlst du dich, schweres zu ertragen
Einar Schleef. Bruchstücke aus den Tagebüchern der Jahre 1964 bis 1976

Zur Ausstellung ist das Arbeitsheft II der Galerie Parterre Berlin im Verlag Theater der Zeit. erschienen.

Es ergänzt alle bisher vorliegenden Publikationen zu Schleefs Werk. Die Textbeiträge von Kathleen Krenzlin, Sibylle Wirsing, Florian Havemann, Ricarda Bethke, Manfred Butzmann, zu denen auch ein Gespräch mit Lothar Trolle gehört, suchen den Künstler aber auch den schwierigen Menschen – zum Teil auf sehr persönliche Weise – zu fassen. In der in Berlin spielenden Erzählung Unruhe kommt Schleef selbst zu Wort.

Kontainer Berlin. Einar Schleef. Zeichnungen
144 Seiten, 150 Abbildungen
ISBN 978-3-943881-68-4
18 EUR
Versand 1,47 EUR

»Schwimm Schreib Stirb«
Hans-Ulrich Müller-Schwefe (Suhrkamp) über
Einar Schleefs Tagebuch
gefunden im LOG BUCH des Suhrkamp Verlages


LINK: zum Begleitprogramm